STAMMZELLTHERAPIE

Die Therapie mit körpereigenen Stammzellen ist derzeit der wahrscheinlich aufregendste und zukunftsweisende Zweig der Medizin.

 

Bei Stammzellen handelt es sich um Körperzellen, die sich durch Ausdifferenzierung entweder in bestimmte Gewebetypen oder auch in jegliches Gewebe entwickeln können. Die größten Reserven an körpereigenen Stammzellen lagern im Fettgewebe und im Knochenmark.

 

Stammzellen wachen in den Geweben über die Gesundheit von Organen und Zellen und sind maßgeblich an den ständigen Erneuerungsprozessen im Körper beteiligt: Sie haben die Aufgabe, Schäden im Organismus zu reparieren und den Körper somit funktionstüchtig zu halten. Einmal in der Blutbahn, wandern Stammzellen zu Verletzungen und degenerativen Problemen, wandeln sich in das entsprechende Gewebe um und reparieren es.

 

Bei lang anhaltenden chronischen Entzündungen, wie sie z.B. bei Arthrosen vorliegen, aber auch bei Erkrankungen des Nervensystems und anderer chronischer Schädigung von Organen erschöpfen die Stammzellen vor Ort. Hier kann die Therapie mit körpereigenen Stammzellen hilfreich sein.

 

Aktuell bieten wir im Einklang mit den landesweiten Vorschriften zwei Formen der Stammzelltherapie an:

 

Stammzellaktivierung über die Beckenkammpunktion

 

Aktivierung der Stammzellen mit Laserlicht über die Beckenkammpunktion

 

Laserlicht ist kohärentes, also hoch geordnetes Licht. Deshalb reagieren Zellen auf Licht mit einer verbesserten Energieproduktion. Wir verwenden hierfür modernste und hocheffiziente Geräte.

Richtet man Laserlicht auf die Stammzellen im Knochenmark, erhöht sich das Energieniveau der Zellen. Die aktivierten Stammzellen verteilen sich über die Blutbahn und verbessern die Funktion ermüdeter und defekter Zellen und Gewebe im Organismus.

 

Einsatzgebiete

Aus unserer Erfahrung kann die Aktivierung von Stammzellen zum einen als Systemtherapie, aber vor allem auch bei chronisch degenerativen Erkrankungen unterstützend eingesetzt werden.

 

Ablauf

Ablauf des minimalen Eingriffs: Über eine Punktion (unter örtlicher Betäubung) des Beckenkamms werden die dortigen Stammzellen durch Laserlicht aktiviert. Sie wandern ins Blut, verteilen sich über den Blutkreislauf und gelangen auf diesem Weg zu den Defekten –dorthin wo sie benötigt werden.

 

Im Rahmen der Therapie zur Stammzellaktivierung wird der Beckenkamm einmal rechts- und einmal linksseitig bestrahlt.

 

 

Stammzelltherapie bei Kniegelenkarthrose

 

Man hat herausgefunden, dass das Fettgewebe sehr viele multipotente Stammzellen enthält - etwa 500-mal mehr als Knochenmark. Die regenerativen Zellen des Fettgewebes können zahlreiche Signalsubstanzen freisetzen, die bei der Geweberegeneration eine wichtige Rolle spielen.

 

Besonders ist, dass diese regenerativen Zellen über die Fähigkeit verfügen, sich zu verschiedenen Zelltypen (z.B. Knochen oder Knorpelzellen) hin auszubilden. Im Fettgewebe kommen sie in größeren Mengen vor. Da sie über zahlreiche Signalsubstanzen verfügen, sind sie zur Geweberegeneration besonders wertvoll.

 

Einsatzgebiet

Kniegelenksarthrose

 

Ablauf

Der Arzt entnimmt an einer geeigneten und lokal betäubten Stelle eine kleine Menge Fettgewebe (ca. 30 ml). Dieses wird mit speziell entwickelten Geräten aufbereitet, um die körpereigenen, regenerativen Zellen zu gewinnen und zu konzentrieren und im Anschluss injiziert.

 

Kombination

Die Kombination mit der Lasertherapie ist besonders gut geeignet, um die Stammzellen zu aktivieren und ihre Ausreifung hin zum benötigten Zelltyp am Ort der Schädigung zu beschleunigen. Das Laserlicht erhöht die Energieproduktion der Zellen und unterstützt dadurch ihre Vitalität, Regenerationskraft und damit den gesamten Heilungsprozess.

 

In einem persönlichen Beratungsgespräch klären unsere Ärzte individuell über die Therapie, Indikationen und Kontraindikationen auf. Für weitere Informationen oder eine Anfrage können Sie gerne unser Kontaktformular nutzen, uns eine E-Mail an info@frischzellen.de senden oder uns unter +49 (0) 8041 - 799 01 0 telefonisch erreichen.